| Internationales Deauvilletreffen vom 17.6.04 bis 20.6.04 in Luxemburg (Vianden) |
Mein Bericht:
Rosi und ich sind in mehreren Etappen über
Deutschland nach Frankreich und dann nach Luxemburg gefahren. In Deutschland
fuhren wir leider fast nur im Regen. Da wir nicht reservierten, hatten wir es
sehr schwer, in Deutschland ein Zimmer zu finden. In Mitten von Blitzen und
schwerem Regen fuhren wir bis spät in die Nacht ein Zimmer suchen. Dank GPS
konnte ich immer Hotels in der Umgebung ausfindig machen.
Damit bin ich auch schon beim nächsten Thema.
Wir fuhren das erste mal mit GPS. Ich möchte GPS nie wieder missen. Wir sahen
Straßen, die wir sonst nie gesehen hätten. Die Hotelsuche war auch viel
einfacher. Leider hatten wir keinen zusätzlichen Plan mit. Daher wussten wir
eigentlich nie wirklich, in welcher Gegend wir waren. In Frankreich hatten wir
in Mulhouse, wo wir auch eine Nacht verbrachten, einige Probleme wegen der neuen
Kreisverkehre. Die kannte das GPS nicht. Nachdem wir das elektrische Museum
sahen, fuhren wir weiter nach Obernai zu meinem Onkel. Dort verbrachten wir 3
Tage. Wir kauften uns dort auch Regenoveralls und für mich auch Überzieher für
meine Stiefel. Der Einkauf fand statt, weil wir trotz wasserdichter Kleidung bis
auf die Knochen nass geworden sind. Mit dem GPS konnten wir auch problemlos eine
kleine Tour über die Weinstrasse im Elsass machen und uns die Königsburg
anschauen. Frankreich (Elsass) hat sehr schöne Motorradstrecken und viele Dinge,
die man sich ansehen kann.
Am 17.Juni fuhren wir dann weiter nach
Vianden (in Luxemburg). Dort bezogen wir in unserem Hotel Victor Hugo unser
Zimmer. Franz und Ingrid waren schon dort. Nachdem wir uns frisch gemacht
hatten, gingen wir ins Hotel Berg En Dal zur Anmeldung. Nun waren wir fix am
int. Deauvilletreffen angemeldet. So viele Deauvilles auf einem Fleck zu sehen,
war einfach fantastisch. Fast jeder hatte irgend etwas besonderes an seiner
Maschine eingebaut. Es wurden so einige Erfahrungen ausgetauscht. Freitag und
Samstag wurden alle in mehrere Gruppen für verschiedene Touren eingeteilt. Wir
hatten am Freitag einen jungen Tourguide aus Luxemburg, der uns ein schönes
Tempo vorlegte. Einige gaben gleich auf. Somit war unsere Gruppe auf ein kleines
Maß zusammengeschrumpft. Am Samstag waren wir dann in einer sehr sehr
gemütlichen Gruppe unterwegs. Auf einem Parkplatz trafen sich dann alle Viller.
Nach dem allgemeinen Fotomachen ging es dann mit Polizeibegleitung ca. 40km nach
Vianden zurück. Obwohl die Bevölkerung Motorradfahrer gewohnt ist,
blickten sie alle wie gebannt auf uns. Knappe 150 Deauvilles auf einmal sind ja
auch nicht alltäglich.
Am Samstag Abend gab's dann das Meeting im
Hotel Berg En Dal, wo es nach einem ausreichenden Menü und einer Tombola
gemütlich her ging. Leider erfuhren wir auch, dass es einen Unfall gab. Ein
Viller wurde von einem betrunkenen Autofahrer von hinten angefahren. Gott sei
Dank, war "nur" ein Sachschaden am Motorrad entstanden.
Am Sonntag ging's dann wieder in Richtung
Wien. Ich fuhr diesmal nur Autobahn. Es regnete ja sowieso. Nach einer
Übernachtung in Deutschland und weiteren schmerzhaften Kilometern, machten wir
Stopp bei der Therme Geinberg in Oberösterreich und ließen uns eine Nacht so
richtig verwöhnen.
Am Dienstag ging's dann auf der Autobahn nach
Hause. Nach insgesamt 3179 km vom 10.6.04 - 22.6.04 gefahren, sind Rosi und ich
ziemlich kaputt. Der Hinterreifen ist auch sehr bedient. Durch das Autbahnfahren
ist er eckig geworden. Mal sehen, ob ich das wieder in den Griff bekomme.
Fazit:
So eine riesen Tour werden wir so schnell
nicht mehr machen. Wenn doch, dann wird sorgfältig geplant und fixe Routenpunkte
gesetzt, wo wir dann auch übernachten. Die Gegensprechanlage und das GPS sind
nicht mehr wegdenkbar. Allerdings werden wir in Zukunft einen Plan mitnehmen,
damit wir auch wissen, wo uns das GPS herumkutschiert.
Lg
Rosi & Patrick